Nach einer sechsstündigen Bahnfahrt waren wir in Ljubljana angelangt. Die SchülerInnen des Gymnasiums haben uns schon erwartet und herzlichst empfangen. Nachdem wir zu den AustauschschülerInnen zugeteilt waren, zogen wir mit den (großteils) Mädl`s gleich los und sie zeigten uns die „Stadt“ mit ihren Lokalen und Sehenswürdigkeiten. Am Abend lernten wir unsere Gastfamilien kennen.
Am Dienstag standen wir dann früh auf, was dem einen oder anderen nicht so leicht fiel, weil sie anscheinend zu lange aus gewesen waren.
Wir wurden an diesem Tag von Herrn Prof. Prelovsek, unserem „Special Guide“, durch die Stadt geleitet. Er zeigte uns das römische Ebona, die mittelalterliche Altstadt, die „Drei Brücken“, und bedeutende Bauten des Architekten Plecnik. Um 17 Uhr hatten wir dann Zeit, uns unseren privaten „Aktivitäten“ zu widmen, die sich oft bis in die Nacht hineinzogen.
Am dritten Tag trafen wir uns um 8 Uhr vor der Schule der SlowenInnen und wurden von Kleinbussen abgeholt, da wir uns die Bauten, die außerhalb der Stadt liegen, angesehen haben. Es führte uns wieder Prof. Prelovsek.
Interessant war unter anderem ein kurz vor der Eröffnung stehendes Hotel von Boris Podrecca, wo wir unvorhergesehen einen Zwischenstopp einlegten.
Den Abend beschlossen wir wie immer in Begleitung unserer Austauschpartnerinnen. Auch die Maturanten gesellten sich dazu.
Am vierten Tag hieß es früh aufstehen, weil alle slowenischen und österreichischen SchülerInnen gemeinsam, einen Ausflug nach Piran und anderen sehenswerten Orten wie den Karsthöhlen in St. Kanzian und einer Saline am Meer unternahmen. Es führte und begleitete uns Dr. Raijsp vom slovenischen Wissenschaftsinstitut in Wien.
Es war ein lustiger aber anstrengender Tag, außerdem stand uns der Abschiedsabend bevor. Bis auf ein paar Wenige, blieben wir so lange auf wie es unsere Zeit zuließ, denn wir mussten ja auch irgendwann noch schlafen, um für den Abreisetag fit zu sein.
Am fünften und letzten Tag besuchten wir die Maturanten und Lehrer in der Jugendherberge, einem sehr interessant umgebauten ehemaligen Gefängnis im Stadtteil Metelkowa, Treff der Jugendszene. Dort ließen wir unser Gepäck und hatten Freizeit bis 12:30 Uhr. Die restliche Zeit bis zur Abreise um 15:45 Uhr verbrachten wir mit der Besichtigung zweier Schulen, die architektonisch sehr interessant waren, da sie wieder von Plecnik und einem seiner Schüler gebaut wurden.
Am Bahnhof fiel uns allen der Abschied schwer. Als Trost blieb uns, dass wir unsere neu gewonnenen Freunde im Dezember wieder sehen, wenn sie bei uns in Wien zu Gast sein werden.
Die Reise war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon, wenn die SlowenInnen im Dezember zu uns nach Wien kommen. Wir bereiten zu diesem Termin kurz vor Weihnachten eine ausführliche Nachlese für unsere Eltern und Interessierte vor.

Die Fassade der Schule |

Das Stiegenhaus der Schule |
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Gruppenfoto bei den Salinen |

Der Abschied am Bahnhof |
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„Drei Brücken“
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Der Eingangsbereich des Hotels
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Brücke in der Karsthöhle
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Blick auf das Meer vor der Stadt Piran
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Die Salinen |